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Erdgasautos Umrüstung

Angesichts ständig steigender Kosten für fossile Energieträger und insbesondere auch für Benzin sowie die aktuelle Diskussion den auf dem deutschen Markt neu eingeführten Treibstoff E10 betreffend, rückt die Möglichkeit der Umrüstung eines Fahrzeugs auf Erdgas immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit.
Darüber hinaus sind auch die immer höheren Ansprüche an eine Reduzierung des Schadstoffausstoßes sowie ein gesteigertes Umweltbewusstsein schlagkräftige Argumente, über eine derartige Maßnahme nachzudenken. Auf der Suche nach Alternativen zu konventionellen Kraftstoffen nimmt das Erdgas eine besondere Stellung ein, da man jedes beliebige Fahrzeug mit Ottomotor umrüsten kann.

Die Kosten für eine solche Umrüstung liegen – abhängig von technischen Gegebenheiten des Fahrzeugs wie z. B. die Tankgröße und die Anzahl der Zylinder – zwischen 1.000 und ca. 2.500 €. Nicht unberücksichtigt bleiben sollten auch die Kosten für die zusätzliche technische Prüfung der Erdgasanlage im Rahmen der Hauptuntersuchung.  Im Internet sind Modellrechner verfügbar, mit denen sich der Interessent ausrechnen kann, unter welchen Bedingungen (u. a. die jährliche Fahrleistung) sich die Umrüstung binnen welchem Zeitraum amortisiert. Bei den meisten Fahrzeugen wird die Umrüstung auf Erdgas realisiert, indem der Erdgastank in die Mulde des Reserverades eingebaut wird, so dass man nur mit minimalem Platzverlust rechnen muss.

 

Die große Erfahrung, die mittlerweile bezüglich des Erdgasantriebs vorliegt – die Umrüstung auf Erdgas erfolgt bereits seit etwa drei Jahrzehnten – garantiert einen sehr hohen Sicherheitsstandard. Mittlerweile gibt es drei verschiedene Bautypen einer Erdgasanlage, man unterscheidet hier zwischen sequenziellen, Venturi- und Anlagen mit Flüssigkeitseinspritzung, die sich durch die Art der Erdgaszuführung in den Motor unterscheiden und auch unterschiedlich effizient arbeiten. Der Benzintank bleibt bei diesem Umbau jedoch in jedem Fall völlig unberührt, so dass ein sog. bivalenter Antrieb entsteht. Das heißt, dass der Fahrer i. d. R. mit dem Benzinmotor das Fahrzeug startet und der Erdgasantrieb automatisch nach einiger Zeit – der Benzinmotor sollte einigermaßen warm sein – hinzu geschaltet wird. Danach kann je nach Ausführung automatisch oder auch manuell zwischen Benzin- und Erdgasbetrieb umgeschaltet werden, um so die vorhandenen Systeme möglichst optimal nutzen zu können. Da nach Umrüstung der vorherige Tank und Antrieb nach wie vor existiert und darüber hinaus ein weiteres Treibstoffsystem hinzu gekommen ist, erhöht sich die Reichweite eines Erdgasautos beachtlich, was meist als einer der größten Vorzüge dieser Technologie angesehen wird. Je nach Ausführung, Motorleistung und Tankgröße kann mit dem Erdgasbetrieb eine Strecke von bis zu 400 Kilometern zurückgelegt werden.
Der etwas höhere Verbrauch des Erdgasantriebs wird dabei durch den niedrigeren Energieinhalt von Erdgas zu einem Mehrverbrauch, der bei Berechnung der Reichweite berücksichtigt werden muss.
Trotzdem liegen die Verbrauchskosten eines Erdgasautos deutlich unter denen eines Fahrzeugs mit ausschließlich konventionellem Antrieb. Nicht zuletzt ist dies der Fall aufgrund der noch bis 2018 geltenden steuerlichen Begünstigung, die das Erdgas sehr preiswert macht.

Das für den Betrieb eines auf Erdgas umgerüsteten Fahrzeugs erforderliche Erdgas-Tankstellennetz ist in Deutschland mittlerweile deutlich besser, so dass auch hier keine Probleme zu erwarten sind. Für viele Autobesitzer ist daneben aber auch der aktive Beitrag zum Umweltschutz von Bedeutung, denn ein Erdgasantrieb setzt nur ca. 80 % der Schadstoffe frei, welche durch einen Benzinmotor entstehen.

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